Antritsvorlesung

 

 

„Jenseits von Bipolarität und Dichotomie?
Entwicklungs- und Bruchlinien von Naturwissenschaft und Technik aus geschlechtertheoretischer Perspektive“

Neben Politik existiert wohl kaum ein anderer gesellschaftlicher Bereich, welcher derart eng mit Männlichkeit in Verbindung gebracht wird, wie Technik. Diese wiederum ist Bestandteil einer Wissenschaftskultur, für welche die Dichotomien von Natur und Kultur, Subjekt und Objekt sowie Vernunft und Emotion konstitutiv sind. Diese sind entlang dem Geschlechterverhältnis verortet und haben sich tief in die vorherrschende Geschlechterordnung sowie die Geschlechterbilder eingeschrieben. Seit einigen Jahren zeichnen sich allerdings beachtliche Bruchlinien in diesem Wissenschafts- und Technikprojekt ab, die grundlegenden Dichotomien werden zunehmend in Frage gestellt. Möglichkeiten einer grundlegenden Reorganisation der vorherrschenden Wissenschafts- und Technikkultur jenseits bipolarer (Geschlechter-)Gegensätze werden deutlich.

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