Lebensbilder - Buch

 

Sabine Brombach, Bettina Wahrig (Hg.)

LebensBilder

Leben und Subjektivität in neueren Ansätzen der Gender Studies

Januar 2006, 308 Seiten, kart., zahl. z.T. farbige Abb., erschienen im trancript Verlag, 26,80 €, ISBN: 3-89942-334-8

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Kurzbeschreibung

Erlebte und erzählte Biographie ist ein tradierter Gegenstand der Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie der Wissenschafts- und Kunstgeschichte; sie ist Objekt der Begierde von ForscherInnen und steht im Fokus des kulturwissenschaftlichen Methodenstreits. Verhandelt werden dabei die folgenden zentralen Fragen: Was ist Leben? Was ist Identität? Was ist ein Subjekt? Was ist ein Autor/eine Autorin? Der Band sucht nach Antworten auf diese Fragen aus der Perspektive der neueren Gender Studies. Dabei wird in den Beiträgen das Bedürfnis nach biographischer Arbeit im Sinne von Empowerment und Veränderung kontrastiert mit der reflexiven, dekonstruierenden Differenzierung der Biographie von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen.

Der Band geht auf eine gleichnamige Tagung des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies zurück.


Die Herausgeberinnen mit ihrem Buch: B. Wahrig (links) und S. Brombach (rechts)

Bettina Wahrig (Prof. Dr. med.) lehrt Pharmazie und Wissenschaftsgeschichte sowie Gender Studies an der TU Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der pharmazeutischen und medizinischen Öffentlichkeit, Geschlechterverhältnis und Gesundheitswesen, Geschichte der Toxikologie.

Sabine Brombach (Prof. Dr. phil.) lehrt Geschlechterforschung in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Biographieforschung, Mädchenforschung, Soziale Ungleichheit sowie Methoden der sozialen Gruppenarbeit.

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Aus dem Inhalt:

Sabine Brombach/Bettina Wahrig: LebensBilder: Vorüberlegungen zu einer notwendigen interdisziplinären Debatte
(7)
Renate Tobies: Geschlechterverhältnisse in der Mathematik
(23)
Beate Ceranski: »Das Leben muss nicht leicht sein ...« Kollektivbiographische Einsichten über Geschlechterverhältnisse in der Radioaktivitätsforschung
(43)
Erika Funk-Hennigs: Stationen im Leben der Komponistin und Schriftstellerin Ethel Smyth
(65)
Sabine Brombach/Claudia Schünemann: Grenzgängerinnen zwischen Lebenswelten Biographieforschung am Beispiel von Sozialarbeiterinnen in Führungspositionen
(89)
Ute Frietsch: Zur gegenwärtigen Faszinationskraft von Bio-Graphie
(111)
Bettina Gockel: Motive der Künstlerpathographie in Psychiatrie, Kunstkritik und Künstlerleben
(125)
Bettina Wahrig:

Arbeit am Habitus: Ärzte und Apotheker im 18. Jahrhundert zwischen Bildungsroman und

Schöpfungsphantasie

(151)
Bettina Dausien: Repräsentation und Konstruktion. Lebensgeschichte und Biographie in der empirischen Geschlechterforschung
(179)
Sabine Kampmann: Pipilotti Rist. Die Künstlerin als »Person«
(213)
Alma-Elisa Kittner: »... keine Selbstbespiegelung.« Hannah Höchs visuelle Autobiographie Lebensbild
(233)
Regina Henze: Erfolg sichtbar machen the making of »Wo ist Minerva«
(259)
Stephanie Zuber: LebensBilder als Beispiel interdisziplinärer Herausforderungen
(275)
  Autorinnen
(301)

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